Uni-Kunst
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Dick und Doof

Dick und Doof fertig 2

Filmkonzert mit Live-Orgel am 11. November um 17:00 und 20:30 Uhr
im Lichthof der LMU

Die größten Komödianten der Filmgeschichte machen den Lichthof unsicher: Dick und Doof sorgen in vier Kurzfilmen für Chaos, Klamauk und Katastrophen. Der Heilbronner Organist Andreas Benz zieht alle Register der Weiße-Rose-Orgel, um die turbulenten Abenteuer auch musikalisch zu einem besonderen Erlebnis zu machen.

Stan Laurel und Oliver Hardy, in Deutschland besser bekannt als »Dick und Doof«, gehören zu den ganz großen Stars der Stummfilmzeit. Ihre Missgeschicke und Zerstörungswut genießen als Running Gags Kultstatus und beeinflussen bis heute das Comedy-Genre. In den erfolgreichsten Zeiten drehten die Beiden über zehn Filme pro Jahr, so dass ihr Gesamtwerk über 100 Streifen umfasst. In unserem Filmkonzert zeigen wir vier der Bekanntesten: »The Battle of the Century« (1927), »Big Business« (1929), »Angora Love« (1929) und »Busy Bodies« (1933). Geboten sind Tortenschlachten, Zerstörungsorgien, Kuschel-Liebe und jede Menge Unfälle.

Während »Angora Love« der letzte Stummfilm des Duos war, sind die »Busy Bodies« ein faszinierendes Beispiel für den Übergang zum farbigen Tonfilm. Die Auswahl ist damit auch eine Reise durch die Filmgeschichte. Andreas Benz liebt seit seiner Kindheit die schwarz-weißen Kunstwerke der Stummfilmzeit. Durch seine »Musik der Vielfältigkeit« gibt er den Filmen auf der Orgel eine weitere Ebene: Witz und Virtuosität auf den Tasten harmonieren perfekt mit dem Geschehen auf der Leinwand. Jeder Ton hat seinen Moment und passt genau auf die Slapstick-Abenteuer.